Dieses Gemälde hat alle meine aktuellen “Symbole”. Die weißen Wolken, die jetzt keine Gewitterwolken sind, scheinen eine “Kathedrale” für die Kreuze am Horizont zu bilden. Es führt “direkt” zu den Kreuzen ein Weg. Der “letzte tote Baum” am Rand des Weges, weißt darauf hin das es hier einmal “fruchtbar” war. Den Horizont bilden auch Berge und ein leichtes Grün. Bei den Kreuzen ist es Grün. Eine letzte Spur von “aktiver” Vegitation zeigt uns der ausgedrocknete Busch…
Lesen Sie dazu doch auch das Gedicht “Mein Freund der Baum”
Dazu habe ich auch Google mit folgendem gefragt: Gemälde “toter Baum”. Hier ein paar Ergebnise die sich lohnen zu lesen: Lesen Sie in der riiiiiiiiiiiiiiesigen Sammlung an Gedichten den Liedtext “Wie kommt es”. Liebe ist vom Alter unabhängig und immer neu! Auch haben mich die Zeilen “… Da ich aber ansahe alle meine Werke, die meine Hand gethan hatte…” aus der Rezession zu “Selbstbildnis mit Tod” zum nachdenken gebracht. Wir sind schon eitel, wenn wir glauben das unsere Werke vor Gott bestehen könnten. Die Bedeutung der Symbolik meines letzten Gemäldes ist sehr schön in der Predigt von Horst Kannemann beschrieben. Das Internet ist auch für einen Künstler der Spielgel, der ihm immer wieder zeigt welche wunderschöne Gemälde bereits geschaffen wurden, ja wieviel Entwicklung er noch vollziehen muss.
Hier gebe ich nun einen Einblick zu meinen Gedanken und der Motivation zu diesem Bild. Zuerst muss der Betrachter des Bildes wissen das ich ein bekennender Christ bin. Das Bild soll also auf die Fastenzeit hinweisen. Deshalb zeigt es eine Wüste die für Entbehrung steht. In der Wüste ist selbst das “so einfache” Wasser sehr begehrt. Die Fastenzeit selbst wird über den Weg symbolisiert. Deshalb stehen am Ende des Weges die drei Kreuze, ein Hinweis auf Golgatha die Anhöhe auf dem Christus mit zwei Verbrechern gekreuzigt wurde. Bei den Wolken habe ich bewusst keine dunkeln Gewitterwolken, sondern “freundliche” weiße Wolken gemalt. Bei meinen ersten Anmerkungen zu dem Bild habe ich von der Form einer Kathedrale gesprochen, da der Begriff für ein Gebäude das eine “wichtige” christliche Kirche ist verwendet wird. Dies sollte ein Hinweis auf den christlichen Hintergrund sein. Diese Form der Wolken wird in Gemälden gerne für “den Weg zu Gott” z.B. für das Fest an Pfingsten verwendet. In meinem Gemälde habe ich es deshalb als Hinweis auf das Wunder von Ostern verwendet. Zuletzt bleibt nur noch die Frage nach dem “toten Baum” zu klären. Der tote Baum soll uns an die Vergänglichkeit des irdischen Leben erinnern. Doch der Weg endet nicht am Baum! Deshalb gehe ich als Christ frohen Mutes meinen Weg, mit dem Glauben das er nicht mit dem Tod endet.